Wirtschaftskriminalität in Familienunternehmen

Eine aktuelle Studie kommt zu interessanten Ergebnissen beim Thema Wirtschaftskriminalität in Familienunternehmen. Für die Familienunternehmen konnten deutliche Abweichungen im Vergleich zu nicht-familiengeführten Unternehmen festgestellt werden.

    • Die Risikowahrnehmung der Befragten weicht von den tatsächlichen Schäden deutlich ab.

  • Die Bereiche Finanz- und Rechnungswesen und IT sind bei Familienunternehmen mehr als doppelt so häufig von Wirtschaftskriminalität betroffen.
  • Familienunternehmen greifen bei der Aufklärung von Wirtschaftskriminalität seltener zu elektronischen Aufklärungsmethoden, die insbesondere gerichtsverwertbare Ergebnisse liefern können. Methoden der klassischen Wahrheitsfindung werden bevorzugt.
  • Eine Sensibilisierung der Mitarbeiter findet in Familienunternehmen deutlich weniger als in nicht-familiengeführten Unternehmen statt (nur 26% der Familienunternehmen bieten entsprechende Schulungen an).
  • Familienunternehmen sind jedoch genauso häufig wie nicht-familiengeführte Unternehmen von Wirtschaftskriminalität betroffen.

Weitere Informationen zu den aktuellen Ergebnisse finden Sie hier. Gerne informieren wir Sie zur üblichen Vorgehensweise bei der Aufklärung von Wirtschaftskriminalität, zu Chancen und Risiken sowie Schulungsmöglichkeiten.