Wachstumspotenziale inhaberinnengeführter Unternehmen


Eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) beauftragte Studie zum Wachstumspotenzial von inhaberinnengeführter Unternehmen ist aktuell erschienen. Die Abkehr von patriarchalischen Strukturen in Unternehmen sowie demographische Entwicklungen bringen es mit sich, den Blick auf weibliche Unternehmensgründerinnen und -nachfolgerinnen zu richten.


In der Studie konnten fördernde und hemmende Wachstumsfaktoren für inhaberinnengeführte Unternehmen festgestellt werden. Im Folgenden werden diese stichpunktartig aufgeführt. Für detaillierte Informationen können Sie sich HIER! die vollständige Studie herunterladen.

  • Vorbilder sowie Unterstützung und Erfahrungsaustausch von Gründerinnen und Unternehmerinnen sind wichtige Motivatoren und Erfolgsfaktoren.
  • Das vorherrschende Unternehmerbild hemmt die Identifikation der Frauen.
  • Formale Kinderbetreuungsangebote spielen eine wichtige Rolle bei der Entscheidung, ein Unternehmen zu gründen.
  • Die schulische und berufliche Ausbildung beeinflusst die Branchenwahl.
  • Die Situation auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst die Gründungsbedingungen von Frauen.
  • Unternehmerinnen verfolgen andere Strategien und Ziele mit ihren Unternehmen.
  • Unternehmerinnen handeln risikobewusster.
  • Ein positiver Trend der selbstständigen Frauen und Unternehmerinnen kann beobachtet werden.
  • Deutschland liegt im Bereich der Soloselbstständigen im Ländervergleich an zweiter Stelle – bei Selbstständigen mit Mitarbeitern im Mittelfeld.
  • Im Gesundheits- und Sozialwesen kommt auf drei selbstständige Frauen nur ein Selbstständiger.
  • Je mehr Mitarbeiter die Unternehmen beschäftigen, desto höher ist der Anteil an inhabergeführten Unternehmen in Deutschland, aber auch der Anteil an gemischtgeschlechtlichen Teams als Unternehmensspitze steigt mit der Unternehmensgröße.