Veröffentlichung: Gesellschafterkompetenz in mittelständischen Familienunternehmen

Zusammenfassung:

Die Corporate Governance Diskussion der letzten Jahre hat die Verantwortung der Unternehmensführung in den Mittelpunkt gestellt. Für mittelständische Familienunternehmen bedeutet dies, dass sie sich nicht nur ihrer Management-, sondern auch ihrer Eigentümerverantwortung bewusst werden müssen. Mit der Entwicklung von Gesellschafterkompetenz könnten sie ihrer Eigentümerverantwortung gezielt nachkommen.

In der Praxis lässt sich dahingehend jedoch eine kaum systematische Vorgehensweise beobachten. Die Kompetenz der operativ tätigen Gesellschafter wird zwar wahrgenommen, spezifische Maßnahmen zur Entwicklung von Gesellschafterkompetenz werden jedoch kaum ergriffen. Dies gilt insbesondere für die nicht-operativ tätigen Gesellschafter und die Familienmitglieder, die ihre Gesellschafterrolle erst zukünftig wahrnehmen werden.

Diese sollten nach der hier vertretenen Ansicht ebenfalls vorbereitet werden, indem sie in eine systematische Entwicklung von Gesellschafterkompetenz einbezogen werden. Neben den üblichen betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Kompetenzen sollten auch Kenntnisse vermittelt werden, die der Komplexität des Familienunternehmens gerecht werden. Dies kann bereits kostengünstig durch den Austausch mit anderen Familienunternehmen erreicht werden oder man nutzt die zahlreichen Angebote der Hochschulen und Handelskammern.

Letztlich sollte sichergestellt werden, dass die Eigentümerverantwortung von allen Beteiligten gelebt wird und zum Gelingen der eigenen Unternehmung beiträgt.

Wenn Sie mehr dazu erfahren möchten, können Sie den Artikel unter: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:520-qucosa-162950 vollständig einsehen.