Unternehmensinitiative zur Integration von Flüchtlingen

DSC_0140Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete haben sich 36 Unternehmen für eine Kampagne zur Eingliederung von Flüchtlingen zusammengeschlossen. Initiator der Kampagne ist Ralph Dommermuth, Aufsichtsratschef von United Internet. Zu den weiteren (Familien-) Unternehmen zählen u.a. Adidas, Airbus, Bosch, Boss, Deutsche Bank, Deutsche Post, Haniel, Henkel, Lufthansa, Opel, RWE, Telekom, Tui, Siemens, Sixt, Viessmann oder VW (siehe der gemeinsame Internetauftritt (www.wir-zusammen.de).

Ihr Motto „Wir zusammen“ erklärt sich anhand der gemeinsamen Ziele, die mit dieser Initiative verfolgt werden:

  • Wir zusammen wollen Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen mussten, eine neue Perspektive schaffen.
  • Wir zusammen helfen diesen Menschen für die Zeit, in der sie bei uns bleiben, an unserem Leben teilzunehmen.
  • Wir zusammen stehen für Toleranz und Offenheit in unserer Gesellschaft.
  • Wir zusammen treten für einen chancengleichen Zugang zu Ausbildung und Arbeit ein, weil nur so Integration möglich wird.
  • Wir zusammen erkennen die enormen Herausforderungen für uns alle, aber auch die langfristigen Chancen für unser Land.
  • Wir zusammen wissen, dass unsere Ziele nur mit gemeinsamer sozialer Verantwortung erreichbar sind.
  • Wir zusammen – Unternehmen in Deutschland und ihre Mitarbeiter.

Die Unternehmen haben sehr vielfältige Wege der Unterstützung gefunden. Konkret sehen die Hilfestellungen wie folgt aus:

  • es werden zusätzliche Praktikumsplätze für Flüchtlinge
  • sowie Mentoringprogramme angeboten,
  • Patenschaften übernommen,
  • für Sprachkurse und/oder lokale Integrationsprojekte gespendet
  • gemeinsam Sport getrieben
  • oder auch Anreize in Form von Urlaubstagen für Mitarbeiter für entsprechende Aktivitäten gesetzt.
  • Weitere Projekte

Neuvians & Co. engagiert sich mit Spenden für Flüchtlingskindern sowie mit Vorlesungen an der HTW Dresden für Flüchtlinge, die studieren wollen.