Mediation in agilen Unternehmen ?!

DSC_0578Der Konsens ist in neuartigen Arbeitsstrukturen verpönt und nicht erstrebenswert. Agile und sich selbstorganisierende Unternehmen setzen hingegen auf andere Prozesse. Denn die Welt der Arbeit befindet sich im Wandel: Neue Formen der Zusammenarbeit ergeben sich, flache Hierarchien durchbrechen alteingesessenes Regel- und Hoheitsdenken.

Ein Beispiel für moderne Organisationspraxis ist die Holokratie (engl. Holacracy). Doch welche Reibungspunkte und Konflikte ergeben sich in dieser Form der sozialen Interaktion? Wie lassen sich entstandene Konflikte adressieren und in konstruktive Bahnen leiten, wenn kein Chef das letzte Wort hat? Welche Rolle kann dabei Mediation spielen – intern wie extern?

Eva Maria Hohenberger (M.A. International Business) wird im Rahmen des in diesem Jahr stattfindenden Mediationskongress in Weimar ihre Ergebnisse einer von Prof. Dr. Nicola Neuvians betreuten empirischen Masterarbeit (HTW Dresden) zum Thema der Konfliktdynamik in holokratischen Unternehmensstrukturen vorstellen. Sie sollen als Ausgangspunkt dienen, einen Austausch rund um die Thematik der konstruktiven Konfliktbearbeitung in neuen Formen der Zusammenarbeit anzuregen.

Kommen Sie doch auch.

Ort: CongressCentrum Weimarhalle
Datum: 8./9. Juni 2018
Veranstalter: BAFM, BM, BMWA

Management of Non-Profit Organizations

Foto Heinrich Böll StiftungIm Juni bestand für den Kurs Management of Non-Profit Organizations der HTW-Dresden die Möglichkeit, die sächsische Heinrich-Böll-Stiftung zu besuchen. Es galt die Besonderheiten einer politischen Stiftung näher kennenzulernen. Es empfing uns die stellvertretende Geschäftsführerin von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, Kathrin Bastet (im Foto rechts zu sehen).

Sie ermöglichte uns einen Einblick in den Aufbau und die Organisation der Stiftung sowie Grundsätzliches zur Finanzierung und zu relevanten Managementaufgaben. Darüber hinaus erläuterte sie das Angebot von Unterstützungsleistungen für Studierende, wie die Nutzung der Bibliothek für Abschlussarbeiten sowie Möglichkeiten der Stipendienbewerbung bei der Heinrich-Böll-Bundesstiftung.

Die Teilnehmenden kamen ferner in den Genuss, die neu bezogenen
Räumlichkeiten der Stiftung im umgebauten „Trafohaus“ auf dem Gelände des „Kraftwerk Mitte“ kennenzulernen. Spannend war auch die Darstellung des Projektmanagements, welches mit unterschiedlichen Erfolgskriterien näher beleuchtet wurde.

Wir danken Kathrin Bastet sehr herzlich für den aufschlussreichen
Einblick in Ihre Tätigkeit in diesem besonderen „Stiftungs-Typus“.
Weitergehende Informationen finden Sie auf den Seiten der Dresdner
Homepage der Heinrich Böll Stiftung: www.weiterdenken.de.

Neue Büroräume

IMG_6222Die Welt ist in Bewegung – Wir sind es auch!

Unsere Arbeit mit Gruppen hat uns dazu veranlasst, uns räumlich zu vergrößern. Mit dem nun unmittelbaren Zugang zum Krausnickpark können wir uns mehr bewegen, aufteilen & wieder zusammenkommen.

Die neuen Büroräume liegen im Zentrum Berlins. Parkmöglichkeiten sind leider nur eingeschränkt vorhanden. Alternativ sind wir über die öffentlichen Verkehrsmittel sehr gut erreichbar. Der Hauptbahnhof liegt in nächster Nähe (2 km).
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Digitale Transformation: Mensch gegen Maschine

HTW-Logo-Version4-RGBAm 27. April 2017 findet wieder der Mittelstandstag an der HTW Dresden statt. Das Thema wird, wie kaum anders zu erwarten, die digitale Transformation sein.

„Überall dort, wo standardisierte Abläufe – sei es im Büro oder in der Produktion – vorliegen, wird die Digitalisierung über kurz oder lang Einzug halten.“

Der 7. Mittelstandstag der HTW Dresden widmet sich diesem spannenden und seit Jahren z.T. kontrovers diskutierten Thema. Unter der Überschrift „Digitale Transformation: Mensch gegen Maschine“ wird am 27. April 2017 (14-18 Uhr) auf die rasante Entwicklung im Bereich Digitalisierung und Automatisierung eingegangen. Wie jedes Jahr werden Referenten aus der Praxis über ihre Erfahrungen und Herausforderungen zu diesem Thema berichten. Dabei kommen sowohl KMU-Geschäftsführer, z.B. Fritz Straub von Deutsche Werkstätten Hellerau, als auch Vertreter von Großunternehmen wie DHL und SAP zu Wort.

Die Agenda zur Veranstaltung finden Sie hier. Die Teilnahmegebühr beträgt 75 € pro Person. Ihre verbindliche Anmeldung schicken Sie bitte bis zum 20. April an: christine.lindner@htw-dresden.de

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Geschichten erzählen …

DSC_0140Familienunternehmen haben in der Regel einige Geschichten zu bieten. Sie handeln entweder vom Gründer/der Gründerin des Unternehmens oder vom Fortschritt des Unternehmens, der Überwindung von Hürden oder auch markanten Aussagen, die jeder Angestellte des Unternehmens sofort wiedergeben kann.

Das Geschichten erzählen ist auch eine beliebte Methode, um nicht nur implizites Wissen zu transportieren, sondern Probleme zu lösen und Wandelprozesse anzugehen. In Deutschland erlebt das Storytelling seit Anfang 2000 eine neue Popularität. In diesem Zusammenhang ist die Doktorarbeit von Dr. Mirko Zwack (2011) positiv hervorzuheben, welche die Macht der Geschichten und ihre Möglichkeiten der Wertevermittlung speziell in Familienunternehmen preisgekrönt untersucht.

Neuvians & Co. hält die einzelnen Geschichten von Familienunternehmen ebenfalls für einen wertvollen Anknüpfungspunkt für Wandlungsprozesse und Neuerzählungen. Wir setzen dazu auch klassische Geschichten aus der Literatur ein, die den Grundkonflikt in Familienunternehmen perfekt veranschaulichen und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Eine beliebte Geschichte spitzt sich beispielsweise in der Weise zu, dass sich zwei Familienstämme auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen. Ein Familienmitglied schildert dies so:

„Jetzt, da ich all meine Verwandten und Freunde sehe, die sich hier zum Kampf versammelt haben, bin ich wie gelähmt. Mein Mund ist trocken, ich zittere am ganzen Leib und die Haare stehen mir zu Berge. Ich kann meinen Bogen nicht mehr halten und meine Haut ist so heiß, als würde sie brennen. Ich kann mich kaum noch aufrecht halten, mein Geist ist in Aufruhr.

Ich habe eine schlimme Vorahnung. Nichts Gutes kann ich darin erkennen, meine eigenen Leute im Krieg hinzumetzeln. Ich will keinen Sieg, kein Königreich und auch keine Freude mehr. Wozu sollen Macht und Vergnügen – ja, das Leben selbst – dann noch gut sein? Ebenjene, denen wir genau dies wünschen würden, haben sich hier zum Krieg versammelt: Lehrer, Onkel, Söhne, Großväter, Enkel, Schwäger und andere Verwandte. Dem Leben und dem Reichtum haben sie entsagt. Auch wenn es meinen eigenen Tod bedeuten sollte: Ich will sie nicht töten – nicht für ein Königreich der drei Welten und viel weniger noch für ein irdisches.“

Erkennen Sie diesen Ausschnitt wieder? Ist Ihnen diese Geschichte bekannt? Eine Lösung scheint unmöglich und doch finden sich in diesem Klassiker fantastische Ideen der Konfliktbearbeitung (und -lösungen!). Wenn auch Sie gerne Ihre Geschichte bearbeiten möchten oder einfach nur neugierig sind, wie diese Geschichte weitergeht, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Wir bieten verschiedene Settings des Storytellings an. Kommen Sie gerne auf uns zu!