Philanthropie in Familienunternehmen

IMG_5971_2Familienunternehmen engagieren sich gerne im Sinne der Philanthropie. Wir berichteten bereits über die Strategische Philanthropie von Familienunternehmen, die ihren Ausdruck in einer ausgeprägten Gesellschafterkompetenz finden kann.

Eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young bestätigt die Vielfältigkeit und gleichzeitige Zielgerichtetheit des philanthropischen Engagements von Familienunternehmen. Die Unternehmerfamilien engagieren sich höchstpersönlich und scheuen auch die Auswertung von Effektivität und Effizienz ihres Handelns nicht.

Haupttreiber des Engagements sind die Werte der Unternehmerfamilie, wobei die praktische Umsetzung auch durch die Unternehmen und den damit verbundenen Prozessen und Entscheidungsprämissen geprägt werden. Laut der Studie sind die Manager des philanthropischen Engagements häufig auch im Unternehmen als Gesellschafter oder Manager aktiv.

Die Familienunternehmen stellen sich damit der Herausforderung, die teilweise konträren Bereiche des Profits und Non-Profits sinnvoll zu verbinden. Zum Glück sind sie in der Verbindung von konträren Systemen bereits geübt. Täglich gilt es die Systeme Familie und Unternehmen in sinnvoller Koexistenz zu nutzen und zu leben. Ihnen ist damit die Unterscheidung von monetären und nicht-monetären Interessen in der Regel sehr bewusst.

Der dritte Sektor kann sich daher des philanthropischen Engagements der Familienunternehmen glücklich schätzen. Zwei Drittel der Studienteilnehmer gaben an, „that their wealth is dedicated to some extent to social impact investing“ (S.2). Weitere Studienergebnisse finden Sie hier.